Sonntag, 21. November 2010

Hallo mein lieben Freunde,

ich bin wieder gut in Deutschland gelandet und angekommen.
Am Freitag morgen stehe ich vier Stunden vor dem Abflug auf und fange an, meinen Koffer zu packen. Das erweist sich jedoch als sehr schwierig, weil ich mittlerweile zu viele Dinge im Zimmer liegen habe, die in den Koffer rein müssen. Am meisten Sorge macht mir Yvonne's Handtasche. Es ist ein ständiges Schieben, Drücken, Zerren und wieder Umpacken bis es mir nach ca. 30 Minuten gelingt, tatsächlich den Reißverschluss zu schließen. Ob er wohl die Spannkraft aushalten kann? Der Koffer ist hölleschwer und ich beschließe, mir den Luxus eines Taxi's zum Flughafen zu gönnen. Zum einen ist es in der Subway morgens um 8 Uhr sehr voll und zum anderen gibt es auf dem Weg zur Subway Station und an den zwei Umsteigestationen ein paar Treppen ohne Rolltreppe. Und da wäre es schon sehr mühselig, den Koffer in der Menschenmasse durchzuschieben.
Das Taxi bringt mich in ca. 30 Minuten schnell und direkt zum Terminal 3. Noch einmal lasse ich die Eindrücke der Stadt und die Hochhäuser, die immer weniger werden, je näher wir zum Flughafen kommen, auf mich wirken.
Bei der Ankunft am Flughafen bekomme ich noch einmal die gesamte Größe und das Ausmaß der Fläche zu Gesicht. Was für ein toller Flughafen !!! Groß, hell, freundlich, übersichtlich. Kein Vergleich zum Frankfurter Flughafen.
Am Flughafen gehe ich zum Check-In und gebe meinen Koffer auf. Mittlerweile hat er knapp 14kg Übergepäck. Da ich zum Glück durch den Hinflug den Frequent Traveller Status erreicht habe, darf ich 40kg mitnehmen. Ansonsten hätte ich 390.- € extra zahlen müssen :-) .
Mit dem Flughafen Zug fahre ich danach zum Abflugterminal, das ca. 10 Minuten entfernt vom Hauptterminal liegt. Dort passiere ich die Sicherheitskontrollen problemlos und gehe zum Abflugschalter.
Fast hätte ich die Zigaretten im Duty Free für Lotte vergessen. Es gibt zwar keine Gauloises, aber sie ist ja auch mit einer Stange Marlboro Light zufrieden. Ich kann es kaum glauben, dass die Stange hier nur 10 € kostet. Da wird sie sich aber freuen :-)
Da es hier am Flughafen free Wi-Fi gibt, kann ich mir die Zeit mit dem iPod im Internet vertreiben bis der Abflugschalter aufgemacht wird. Dort frage ich nach einem Upgrade in die Business Class an. Zuerst heißt es zwar, dass sie überbucht sind und nichts mehr frei haben, aber plötzlich -oh Wunder- gibt es doch noch einen Platz, der allerdings in der Mitte von drei Sitzenplätzen liegt. Den nehme ich trotzdem.
Kurze Zeit danach beginnt auch schon der Einsteigeprozeß und ich nehme meinen Platz ein. Rechts neben mir sitzt ein Amerikaner und links von mir ein Deutscher, der eine Woche geschäftlich im Süden von China unterwegs war.
Es entwickelt sich eine nette Unterhaltung zwischen uns beiden, so dass der 10-stündige Flug sehr kurzweilig ist und ich nicht einmal dazu komme, ein Video anzuschauen.
Einigermaßen pünktlich landet der Flieger in Frankfurt und ich laufe den langen Weg vom Ankunftsbereich C zum neuen Abflugbereich A. Dabei stelle ich fest, wie eng und unübersichtlich der Frankfurter Flughafen ist und ich muss erneut, obwohl ich in deiner Sicherheitszone lande, durch die Sicherheitskontrollen im Bereich A. Nach dem langen Flug ist das etwas nervig. Erneut den Rucksack aufmachen und den Laptop in dem ganzen Chaos rausholen und anschließend nachher irgendwie wieder alles verstauen.
Ich gehe ich die Lufthansa Lounge und verbringe die 2 Stunden Wartezeit mit dem Lesen der aktuellen Tageszeitungen. Kurz  vor 17 Uhr mache ich mich auf den wieder langen Weg zum Abflugschalter A16 (die Lounge ist irgendwo bei A40) durch das Chaos an Menschen.
Der Flug ist ein sehr kurzer Flug und wir landen um 18.15 Uhr in Stuttgart. Typisch dass ich dort mal wieder 30 Minuten auf den Koffer warten muss. Stuttgart ist und bleibt ein Provinzflughafen, was den Service anbelangt. Zum Glück kommt der Koffer irgendwann.
Ich werde von meinen Eltern am Flughafen abgeholt und nach Hause chauffiert. Natürlich nicht, ohne gleich in Vaihingen auf der Autobahn im Stau zu stehen. Kein Wunder, es ist ja auch Freitag Abend. Deutschland hat mich wieder :-)

So meine lieben Freunde,
an dieser Stelle gilt es Abschied zu nehmen. Ich hoffe, die Berichte haben Euch mit viel Informationen versorgt und Euch auch ein bisschen Spaß bereitet. Mir jedenfalls hat es sehr viel Spaß gemacht, aus China zu berichten.
Und für alle diejenigen, die glauben, wir hätten nur gegessen, geshopped und nichts getan, gibt es zum Abschluss noch ein paar Eindrücke aus dem tatsächlich vorhandenen Arbeitsleben:


Macht's gut und zài jiàn

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